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Nissan
Mit dem Projekt für
Nissan habe ich meine Zeit im Büro angefangen und nach Unterbrechung
durch Singapur und Ghent kam es wieder. Für eine Ende Juli auf Samstag
gelegte Präsentation sollte das um Andrew eingespielte Team innerhalb von
3 Tagen ein beeindruckendes Modell zaubern. Durch viele Projektbeteiligte
und wenig Entscheidungsfreude blieb leider nicht mehr Zeit übrig. Ich
denke aber, dass es uns trotzdem gelungen ist. So verbrachte ich mit
Nissan zu Anfang meine ersten Wochenendarbeitsstunden und nun auch die
ersten Nachtarbeitsstunden, zusätzlich versteht sich. Zur Feier der
enormen Anstrengung gab es in diesem Fall eine Firmenfeier in einem der
nahegelegenen Restaurants. Das war ein sehr gemütlicher Abend und die
open desk Mitarbeiter wurden von den staff Mitarbeitern dazu eingeladen.
Zwischendurch
Um die langen Arbeitszeiten etwas zu
relativieren: Zwischendurch gibt es immer wieder Tage, an denen nicht so
dringende Sachen anliegen, einfach weniger für mich zu tun ist, so dass
ich auch „schon" mal 22:00 oder 20:00 von Arbeit nach Hause gehe,
selbst 17:00 kam schon vor. Nicht jeder Tag hört 23:30 auf. Manchmal,
wenn auch selten, bleibe ich aber auch schon mal länger, bis 00:30 oder
falls notwendig, die ganze Nacht hindurch. Dies passiert jedoch zufällig,
meistens erst im Laufe des Tages zeichnet es sich ab. Seit Anfang August
gehe ich einmal die Woche zum Sprachunterricht, Mittwoch vormittags von
10:30-12:00, so dass der Mittwoch generell ein „kurzer" Tag ist.
„Schon" und „kurz" sind in Gänsefüßchen gesetzt, um zu
zeigen, wie relativ solche Worte sind. Mittlerweile habe ich mich an
japanische Arbeitszeiten gewöhnt und empfinde es wirklich zum Teil als
schon und kurz.
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